Bernd Linnenbaum und Wilhelm Jessing (zwei Auszubildende der Neuenhauser Unternehmensgruppe) nahmen in der Zeit vom 27. Februar 2006 bis zum 17. März 2006 an einem Montageeinsatz in den USA teil. Folgend nun der "Bericht":Abschlussbericht des Montageeinsatzes in den USA
Bernd Linnenbaum und Wilhelm Jessing (zwei Auszubildende der Neuenhauser Unternehmensgruppe) nahmen in der Zeit vom 27. Februar 2006 bis zum 17. März 2006 an einem Montageeinsatz in den USA teil. Folgend nun der "Bericht":
Abschlussbericht des Montageeinsatzes in den USA
Erstellt von Bernd Linnenbaum und Wilhelm Jessing
Am Montag, den 27.02.06 um kurz nach vier kam der Taxifahrer, um uns beiden und den routinierten Gesellen Wolfgang Heimann nach Amsterdam zum Flughafen zu fahren. Nach den Formalitäten, die bei Reisen in die USA ganz besonders aufwendig sind, ging es ins Flugzeug und ab über den großen Teich nach New York. Während unseres kurzen Aufenthaltes ergab sich die Möglichkeit, die Skyline von New York zu bestaunen. Anschließend reisten wir mit einem kleineren Flugzeug nach Charlotte im Süden von North Carolina, wo wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen konnten. Nach insgesamt 23 Stunden Reisezeit erreichten wir unser Hotel in Monroe.
Nach unserer ersten Übernachtung fuhren wir zur nahegelegenen Spinnerei Parkdale. Dort wurden wir dem dortigen Betriebsleiter und den Kollegen von Neuenhauser Incorporated (www.ni-usa.com) vorgestellt. Bei einer kurzen Betriebsbesichtigung wurden uns die Funktionen der einzelnen Textilmaschinen erläutert. Von der Übernahme der Garnspulen bis zur fertigen Palettierung sind Neuenhauser Maschinen im Einsatz. Zu nennen sind Palettierer mit zugehörigen Transporteinheiten, Unloader mit Speicherbändern und Liftern.
Der Lifter übernimmt die Spulen aus den Spinnmaschinen und bewegt diese aufwärts und übergibt sie geordnet an das Hängebahnensystem.
Unsere Arbeit richtete sich zunächst an die Lifter und bestand darin, diverse Verschleißteile zu erneuern, funktionsunterstützende Elemente der neueren Liftergeneration zu übernehmen, sowie die einzelnen Maschinen auszurichten und zu kontrollieren.
Durch die große Anzahl der Lifter waren wir einige Tage an den Liftern beschäftigt.
Unsere Tätigkeiten bestanden aus:
Desweiteren galt es, aufgetretene Schwierigkeiten andere Neuenhauser Produkte in der Spinnerei zu lösen.
Am Ende eines jeden Arbeitstages fuhren wir geschafft, aber zuversichtlich, unsere Arbeit im vorgestellten zeitlichen Rahmen fertig stellen zu können, zurück zum Hotel, wo wir nach einer typisch amerikanischen Mahlzeit ins Bett fielen.
Am Wochenende waren wir froh, etwas Ruhe zu bekommen und nebenbei die Möglichkeit zu haben Land und Leute näher kennen zu lernen. Wir fuhren nach Charleston und Myrtle Beach, wo wir das sommerliche Wetter mit einem Badegang im Atlantik genießen konnten.
So verflogen die Tage, die tiefe Eindrücke vom amerikanischen Way of Life mit all seinen Besonderheiten und der Arbeit als Monteur für den Neuenhauser Maschinenbau im Ausland auf uns hinterließen.
Am Ende erreichten wir mit einem unglaublichen Gewinn an Erfahrungen wieder deutschen Boden. Wir können uns glücklich schätzen, Einblick in einen weiteren Arbeitsbereich des Industriemechanikers bekommen zu haben, der ansonsten den meisten Auszubildenden verschlossen bleibt. Der Aufenthalt in den USA stellte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, das große Aufgabenfeld und den weltweiten Arbeitsplatz des Industriemechanikers beeindruckend dar.